18 Tage
Dauer
1 von 5
Schwierigkeitsgrad
6-8
Teilnehmer
Island
Ort

Beschreibung:

Unsere Wanderrundreise bietet Gelegenheit, die Insel auf einer Umrundung kennen zu lernen oder wieder zu entdecken. Viele attraktive Wanderungen, unter anderem in allen vier Nationalparks, fĂŒhren uns zu den bekanntesten NaturphĂ€nomenen, lassen aber auch Raum fĂŒr individuelle Erkundungen und Geruhsamkeit, um vielleicht die stĂ€ndig wechselnden, faszinierenden Ausblicke im Bild festzuhalten oder einfach nur die Natur zu genießen. NatĂŒrlich kann man in zwei Wochen kaum erfassen, was die Insel aus Feuer und Eis an EindrĂŒcken zu bieten hat, daher reisen wir in einer kleinen Gruppe mit maximal acht Teilnehmern, um die Reise- und Naturerlebnisse deutlich zu verbessern. Und wir haben unsere Reise auf 18 Tage verlĂ€ngert.

Wir fahren bequem im Kleinbus, ĂŒbernachten in urgemĂŒtlichen Schlafsackquartieren.
Aufgrund der anspruchsvollen Tourengestaltung kommt der sportliche Aspekt nicht zu kurz und bei teilweise sehr abwechslungsreichen Wetterbedingungen sind eine angemessene AusrĂŒstung und gute Kondition Voraussetzung fĂŒr diese Reise. Bei den Wanderungen genĂŒgt die Mitnahme des TagesgepĂ€cks.

Die gesamte Tour ist auf Selbstverpflegung ausgelegt, d.h. es wird vor Ort eine Gruppenkasse gebildet, aus der die Grundverpflegung abgedeckt wird. Wir haben genĂŒgend Möglichkeiten, Lebensmittel einzukaufen und auch Zeit, die Mahlzeiten zuzubereiten. Unsere „mobile KĂŒche“ ist natĂŒrlich dabei. Auch können wir das eine oder andere Mal die islĂ€ndische KĂŒche ausprobieren.

Hinweis  gemĂ€ĂŸ EU-Richtlinie 2015/2302:

Diese  Reise  ist  fĂŒr Personen mit eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t nicht geeignet.

Folgende Leistungen sind inklusive:

  • gefĂŒhrte Wanderungen
  • deutschsprachige Reiseleitung

Unterbringung

alle Übernachtungen in landestypischen HĂŒtten oder SchlafsackunterkĂŒnften, davon 8x im DZ und 9x im Mehrbettzimmer
alle Übernachtungen wĂ€hrend der Reise in Nepal

Transport

Transfers Flughafen KeflavĂ­k – ReykjavĂ­k und zurĂŒck (bei Nachmittagsankunft / bei FrĂŒhabflug)
Rundreise mit Kleinbus

Zusatzleistungen

Flug Deutschland nach KeflavĂ­k und zurĂŒck
Verpflegung ca. 12 EUR pro Person / Tag
Eintrittsgelder
02.07.-19.07.20 06.08.-23.08.2020
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1.Tag Individueller Flug nach Island.

Transfer von Keflavík Airport nach Reykjavík zur Unterkunft nach Reykjavík (bei Ankunft am Nachmittag). EigenstÀndiger Transfer nach Reykjavík bei Mitternachtsankunft.
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2. Tag Goldener Kreis Islands.

Die Wassermassen der HvĂ­ta haben eine 2,5 km lange, bis zu 70 m tiefe Schlucht gegraben. Der Gullfoss, „der goldene Wasserfall“, stĂŒrzt in 2 Kaskaden 32 m tief hinab. Besuch des Thermalgebietes des großen Geysirs in Haukadalur. Der StĂłri Geysir ist die am besten erforschte heiße Springquelle der Erde. Sein Bruder Strokkur (Butterfass) schießt alle 5 – 10 Minuten bis 20 m in die Höhe. In Þingvellir kam im Jahr 930 das islĂ€ndische Parlament,- Althing -, das erste Mal zusammen, und so ist dieser Ort als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. ÖxarĂĄfoss, die Schlucht AlmannagjĂĄ sowie der Lögberg (Gesetzesberg) sind Stationen unserer kleinen Wanderung (2 h) im Ă€ltesten Nationalpark Islands. Übernachtung in ReykjavĂ­k.
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3. Tag Halbinsel SnÊfellsnes (LavawasserfÀlle) bestaunen.

Bei den Hraunfossar quillt das Wasser auf einer Breite von 1 km unter dem Lavafeld Hallmundarhraun hervor. Besuch der Deildartunga – die ergiebigste Thermalquelle Islands tritt hier mit 180 l/Sek. Und 97 °C heißem Wasser aus. Am Tor zur Halbinsel SnĂŠfellsnes besteigen wir den sich 60 m ĂŒber das Lavafeld erhebenden Ringwallkrater Eldborg (2 h). Übernachtung in der NĂ€he von BĂșĂ°ir.
4

4. Tag Halbinsel SnĂŠfellsnes

Erkundung (Erwanderung) des Gebietes rings um den Nationalpark SnĂŠfellsjökull, der ausgesprochen schöne Lavaformationen und eine grandiose KĂŒste birgt. Die kleine Wanderung von Hellnar nach Arnarstapi bietet neben einer malerischen FelskĂŒste eine beeindruckende Formenvielfalt an Höhlungen und Auswaschungen, welche die Brandung in die BasaltsĂ€ulen genagt hat. Am Nachmittag besuchen wir die Kirche von BĂșĂ°ir. Sie gilt als eine der Ă€ltesten islĂ€ndischen Holzkirchen und steht unter Denkmalschutz. Im Lavafeld BĂșĂ°ahraun (ca. 5.000 Jahre alt) gedeihen allein 11 der 16 in Island vorkommenden Farnarten. Bei guten Wetterkonditionen ist eine Besteigung des 1.446 m hohen SnĂŠfellsjökull als gefĂŒhrte Tour möglich. Übernachtung in der NĂ€he von BĂșĂ°ir.
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5. Tag Halbinsel Vatnsnes

Besichtigung der 75 m hoch aufragenden Felsen LĂłndrangar. Sie sind Überreste eines Palagonitberges, der im Meer entstand. Eine interessante Felsformation werden wir mit den vier Kraftprobe-Steinen am Strand DjĂșpalĂłnssandur kennenlernen. Gegen Mittag besteigen wir in StykkishĂłlmur den Aussichtspunkt der Insel SĂșgandisey mit seinem Leuchtturm und genießen den schönen Panoramablick ĂŒber die Bucht BreiĂ°afjöður. Markant ragt der 73 m hohe BasalthĂŒgel Helgafell heraus. Auf der Halbinsel Vatnsnes besuchen wir den HvĂ­tserkur (weißes Nachthemd), einen von der Brandung umspĂŒlten Intrusionsrest, der ca. 15 m aus dem flachen Wasser ragt. Die ca. 1,5 km lange und 40 – 60 m tiefe Schlucht KolugljĂșfur bietet mit den zwei imposanten WasserfĂ€llen Kolufossar noch ein tolles Fotomotiv. Übernachtung in StĂłra-GiljĂĄ
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6. Tag

Nordost-Islands Ă€ltester Teil stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt das Regionalmuseum SkagafjörĂ°ur. Wir besuchen das am Westufer von EyjafjörĂ°ur gelegene Akureyri. Es bleibt Zeit zur freien VerfĂŒgung (ca. 3 – 4 h), um die „Perle des Nordens“ auf eigene Faust zu erkunden. (Glaspalast BlĂłmaval, Naturkundemuseum oder den LystigarĂ°ur, auch als Lust– bzw. Botanischer Garten bezeichnet). Anschließend Fahrt zum meistfotografierten Wasserfall, dem GoĂ°afoss. Eine Wanderung (30 min) zu den Pseudokratern von SkĂștustaĂ°ir eröffnet die Erkundung des MĂœvatngebietes. Übernachtung am MĂœvatn.
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7. Tag Region MĂœvatn

Das MĂœvatn-Gebiet bietet ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Der viertgrĂ¶ĂŸte Binnensee Islands liegt in einer aktiven Vulkanzone mit hĂ€ufigen AusbrĂŒchen. Umfangreiche Thermalgebiete sind die Folge. Unsere Tageswanderung (4 – 5 h) fĂŒhrt uns auf die Krafla-Route. Nach Besichtigung des Explosionskraters VĂ­ti fĂŒhrt unser Weg vom LeirhnjĂșkur (Lehmgipfel) und seiner noch dampfenden Kraterreihe ĂŒber den Dalfjall zum Pass NĂĄmaskarĂ° (isl. nĂĄma „Mine“). Von der 482 m hohen Spitze des Hyaloklastit-BergrĂŒckens NĂĄmaskarĂ° aus wird uns eine unglaubliche Vielfalt von funkelnden und glitzernden Farben des Solfatarengebietes prĂ€sentiert. Abends lĂ€dt die Lagune JarĂ°böðin zum genĂŒĂŸlichen Bad ein. Übernachtung am MĂœvatn.
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8. Tag Region MĂœvatn

Von den bizarren Lavaformationen Dimmuborgir („dunkle Burgen“) fĂŒhrt unsere Halbtageswanderung (3 – 4 h) zum Ringwallkrater Hverfjall. Durch gewaltige Wasserdampfexplosionen entstand der Aschekrater vor etwa 2.500 Jahren. Entlang der Thermal-Schlucht GrjotagjĂĄ fĂŒhrt unser Weg zu dem Ort ReykjahlĂ­Ă°. Transfer ĂŒber das Wal-Zentrum HĂșsavĂ­k (Möglichkeit zum Whale Watching) nach Ásbyrgi. Übernachtung – NĂ€he Nationalpark
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9. Tag JökulsĂĄrgljĂșfur Nationalpark

(Vatnajökull National Park) Dieser Nationalpark wurde 1973 unter Schutz gestellt. Als eine abgetrennte FlĂ€che gehört er zum Vatnajökull-Nationalpark (GrĂŒndung 7. Juni 2008). Er verlĂ€uft entlang des Gletscherflusses JökulsĂĄ im Westen des Dettifoss bis in den Norden zur Straße Nr. 85. Die JökulsĂĄrgljĂșfur (die Schlucht von JökulsĂĄ) ist mit 25 km LĂ€nge, 0.5 km Breite und vielerorts bis zu 100 m Tiefe die gewaltigste Erosionsschlucht Islands. Ausgedehnte Wanderungen (5 – 8 h) fĂŒhren uns zum Hljóðaklettar (Echofelsen) sowie zum Berg RauĂ°holar mit seinem prĂ€chtigen Ausblick ĂŒber die JökulsĂĄ. Übernachtung wie am Vortag.
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10. Tag Ostisland

Besichtigung der „Insel“ in Ásbyrgi (einer gewaltigen Felsformation in Hufeisenform). Fahrt zum eindrucksvollsten Wasserfall Europas, dem 45 m hohen und 100 m breiten Dettifoss. Auf einer Wanderung (1 – 2 h) werden wir diesen gewaltigen Wasserfall sowie den benachbarten Selfoss bestaunen können. Transfer via Möðrudalur (gemĂŒtliche Waffel & Kaffeepause) gen EgilsstaĂ°ir. Übernachtung in EgilsstaĂ°ir.
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11. Tag Borgarfjörður Eystri

Tagesausflug in den nördlichsten Fjord der Ostfjorde. Hier verlĂ€uft die geologische Grenze des (westlichen) Basaltgebietes und des (östlichen) zweitgrĂ¶ĂŸten Liparitgebietes Islands. Unsere Wanderung (5 – 6 h) fĂŒhrt uns zum StĂłrurĂ°, einem an der Westflanke vom Dyrfjöll (TĂŒrberg, 1.136 m) gelegenen Überrest eines enormen Bergrutsches mit seinen gewaltigen Felsblöcken. Bei einem Fotostopp in HafnarhĂłlmi lassen sich sicherlich einige Papageientaucher erspĂ€hen. Übernachtung wie am Vortag.
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12. Tag Fjordtag

Bei unserer Umrundung des Sees LagarfljĂłt machen wir eine kleine Wanderung zum 118 m hohen Hengifoss (1,5 h) und schauen uns einige Lehrpfade im Waldgebiet HallormsstaĂ°arskĂłgur an. Heute fahren wir entlang der zahlreichen Fjorde gen SĂŒden. Im StöðvarfjörĂ°ur gibt es die Möglichkeit, die beeindruckende Stein- und Mineraliensammlung von Petra SveinsdĂłttir zu bewundern. GrĂŒner und roter Jaspis, Chalzite und Chalzedone, Bergkristalle, Amethyste und Aquamarine liegen selbst in GewĂŒrzregalen dicht gedrĂ€ngt. Auf der gegenĂŒberliegenden Fjordseite ragt der Sandfell, ein Liparitberg (743 m), aus dem KĂŒstenverlauf hervor. Hier hat der Lakkolith die darĂŒber liegende Basaltschicht angehoben. Über DjĂșpivogur fĂŒhrt unsere Route in die LĂłnsvĂ­k-Bucht (Lagunenbucht). Übernachtung in Stafafell.
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13. Tag Gletscher und bunte Berge

Das beliebte Wandergebiet LĂłnsörĂŠfi ist eine von TĂ€lern und Schluchten geprĂ€gte Landschaft. In dieser farbenfrohen Umgebung (Liparit, bunte Steine) werden wir 3h unterwegs sein. Vom 152 m hohen Pass AlmannaskarĂ° bietet sich ein herrlicher Ausblick ĂŒber Höfn, den HornafjörĂ°ur und den alles ĂŒberragenden Vatnajökull. In der Gletscherlagune JökulsĂĄrlon dĂŒmpeln große, von der Gletscherzunge gekalbte Eisberge und vermitteln einen tollen Anblick (z.B. Filmkulisse fĂŒr James Bond) auf unser 2h Wandertour. Übernachtung in der NĂ€he Skaftafell.
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14. Tag Nationalpark Skaftafell

(Vatnajökull National Park) Der Nationalpark wurde 1967 gegrĂŒndet und umfasst einen Bergzug zwischen den Gletscherzungen MĂłrsarjökull im Westen und Skaftafellsjökull im Osten. Unsere Tageswanderung (6 h) fĂŒhrt von dem von BasaltsĂ€ulen gerahmten Wasserfall Svartifoss bis zum exponierten Felsvorsprung der GlĂĄma (650 m), um uns dann am Fuße der Bergspitzen KristĂ­nartindar (979 m und 1.126 m) mit Blick auf das MorĂ€nental MorsĂĄrdalur ĂŒber die Westseite absteigen zu lassen. In dem Ort KirkjubĂŠjarklaustur oder einfach Klaustur (= Kloster) genannt schauen wir uns den KirkjugĂłlfiĂ° („Kirchenboden“) an, eine von Gletschern und Gischt blank gescheuerte BasaltflĂ€che, gebildet durch die OberflĂ€che senkrechter SĂ€ulen. Übernachtung in VĂ­k.
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15. Tag VĂ­k in MĂœrdalur

Am Fuße des Gletschers MĂœrdalsjökull mit dem Vulkan Katla liegt das MĂœrdalur, welches der sĂŒdlichste Landkreis Islands ist und von den ausgedehnten SanderflĂ€chen SĂłlheimasandur und MĂœrdalssandur begrenzt wird. Eine kurze Wanderung (30 min) fĂŒhrt uns unter anderem zum Reynisdrangar. Hier erwartet uns der markante Anblick von bis zu 66 m aus dem Meer ragenden Basaltnadeln am Fuße des Reynisfjall. Von hier gehen wir (2 – 3 h) zum Beobachten von Papageientauchern auf den Reynisfjall und anschließend zu einer Basalthöhle. Übernachtung in VĂ­k.
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16. Tag Wasserfalltag am Eyjafjöll

Besichtigung des DyrhĂłlaey (TorhĂŒgelinsel). Unseren Wasserfalltag beginnen wir am 60 m hohen SkĂłgarfoss. Der Fluss SkĂłgĂĄ, mit Ursprung auf dem Hochlandpass FimmvörĂ°uhĂĄls, bildet etwa 20 schöne und zum Teil recht hohe WasserfĂ€lle, die auf unserer Wanderung (3 h) bestaunt werden können. Östlich vom Eyjafjöll erreichen wir die beiden WasserfĂ€lle Seljalandsfoss und GljĂșfurĂĄrfoss. Ein Fußpfad fĂŒhrt hinter den einen und eine Furt fĂŒhrt zum anderen Wasserfall. Übernachtung in der „urgemĂŒtlichen“ Jugendherberge von FljĂłsdalur.
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17. Tag ReykjavĂ­k

Am letzten Wandertag erkunden wir eine versteckte Schlucht in der NĂ€he unserer Unterkunft. Auf dem Weg nach ReykjavĂ­k fĂŒhrt uns ein letzter Stopp in die blĂŒhende Stadt HveragerĂ°i. In diesem Geothermalgebiet sind die Auswirkungen der „Plattentektonik“ deutlich zu sehen. Ankunft in der Hauptstadt am Nachmittag. Zeit zur freien VerfĂŒgung in der Metropole. Nach Lust und Laune können wir uns in das berĂŒhmte Nachtleben von ReykjavĂ­k stĂŒrzen. Übernachtung in ReykjavĂ­k.
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18. Tag Abreise

Am Morgen Transfer zum Flughafen KeflavĂ­k. Flug von Island nach Deutschland.

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