Die Nordlichter im Norden Europas

Zum späteren Sommer, wenn die Nächte dunkler werden und in den kalten Wintermonaten, erscheinen im Himmel im Norden Europas die unglaublich schönen Nordlichter. Sie leuchten und glitzern in grünen, blauen, gelben und roten Farben. Die Nordlichter werden auch als Aurora Borealis oder Polarlicht bezeichnet.

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Wann können die Nordlichter betrachtet werden?

Theoretisch erscheinen die Nordlichter das ganze Jahr über. Jedoch ist es im Sommer nicht dunkel genug, um sie sehen zu können. In der Polarregion beginnt der Winter ab Ende September und dauert bis zum März oder sogar bis Anfang April an. Ab September bis zum Monat März leuchten die Nordlichter über den Polarregionen. Am häufigsten erscheinen die Nordlichter in den Monaten September, Oktober, Februar und März. Zu dieser Jahreszeit ist der Himmel tief dunkelblau gefärbt, so dass man die Aurora Borealis hell erscheinen sieht. Die Nordlichter sind um die Tagundnachtgleichen, wird auch als Äquinoktium bezeichnet, am aktivsten. Dies benennt die zwei Kalendertage im Jahr, an denen der Tag und die Nacht auf der ganzen Welt fast gleich lang sind. An diesen beiden Tagen im März und September geht die Sonne weltweit im Osten auf sowie im Westen unter. Die Nordlichter erscheinen zwischen 17 Uhr und 2 Uhr. Wie lange sie am Himmel zu sehen sind ist unterschiedlich. Meist kann man sie nur wenige Minuten bis 30 Minuten beobachten. Mit etwas Glück sind die Nordlichter bis mehrere Stunden am Himmel sichtbar. Der Himmel muss wolkenfrei und dunkel sein, um die Aurora Borealis sehen zu können.

Wo kann man die Nordlichter am besten beobachten?

Am besten kann man die Nordlichter in dem Aurora-Oval bzw. der Aurora-Zone beobachten. Dieses Gebiet liegt in der Polarregion und erstreckt sich um die magnetischen Pole mit einem Radius von ca. 2500 km herum. Je nördlicher man sich befindet, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit, die Nordlichter zu sehen. Die Nordlichter am Polargebiet erscheinen in Schweden, Norwegen, Finnland und Island.

In Schweden kann man sich die Nordlichter beispielsweise sehr gut in dem kleinen Dorf Abisko anschauen, wo auch einige unserer Touren langführen. Abisko liegt 240 km nördlich vom Polarkreis und am Rande des Sees Torneträsk. Ebenso gut sind die Nordlichter am Rand Schwedens in Lulea oder Kiruna zu bewundern. Auch Finnisch Lappland bietet gute Möglichkeiten, um Nordlichter zu beobachten. Im Polarlichtoval liegt auch der ganze Norden Norwegens. Auf den Lofoten, entlang über Tromsø bis zum Nordkap lassen sich die Nordlichter bewundern.

Wissenswertes über die Nordlichter

Wie entstehen die Nordlichter überhaupt? Die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwinds treffen auf Stickstoff- und Sauerstoffatome in der oberen Erdatmosphäre und ionisieren diese. Darauf folgt eine Rekombination, welche Licht aussendet. Es findet eine Energieübertragung statt, so dass die Elektronen ein höheres Energieniveau erreichen und danach jedoch wieder zurückfallen. Das Nordlicht ist diese Energie. Dieser Vorgang beschreibt das Phänomen der Fluoreszenz.

Dass die Nordlichter am Himmel zu sehen sind, ist nie Hundertprozent sicher. Umso wahrscheinlicher ist dies aber, wenn Sie sich am richtigen Ort zur richtigen Zeit befinden. Unsere Touren sind dafür bestens geeignet. Man kann sich auch vorher schon erkunden, was die Voraussagen prophezeien. Allgemein gilt der Kp-Index als verlässlich und ist mit einer Skala von eins bis neun zum planetarischen magnetischen Index identisch. Dabei bedeutet eins keine bzw. nur eine geringe Aktivität und neun meint eine hoher Aktivität der Nordlichter. Das Nordlicht wird übrigens auf der Nordhalbkugel als Aurora Borealis bezeichnet, während das Südlicht auf der Südhalbkugel den Namen Aurora Australis trägt.

Heulende Huskys mitten in der tiefsten Schneelandschaft, angestrahlt vom Licht der Nordlichter – wer kennt dieses Bild denn nicht?! Tatsächlich ist das in der Realität auch nicht so unüblich. Häufig schauen Hunde in den Himmel und bellen während die Aurora Borealis erscheint. Vermutlich nehmen auch andere Tiere diese Erscheinung wahr. Tiere nehmen andere Sachen oder Sachen anders wahr als wir Menschen. Möglicherweise spüren die Tiere in der Wildnis eine natürliche Unruhe, welche durch aktive Nordlichter verursacht werden kann.

Unsere Nordlicht-Reisen im Sommer und Winter

Wintertouren

Vor allem im Winter sind die Nordlichter zu beobachten, wenn der Himmel dunkel genug ist. Damit wir das Phänomen während unserer Tour erleben können, ist immer etwas Glück notwendig. Generell erkunden wir Landschaftsgebiete, wo wir mit Nordlichtern rechnen können. Im Winter erkunden wir die weißen Schneelandschaften. Unberührte Berge, zugefrorene Seen, schroffe Gletscher und wilde Wälder umgeben uns. Egal ob Schneeschuhwandern, Hüttentour oder Huskytrekking – Sie erwartet eine unglaubliche Stille, die soviel Erholung und Entspannung mit sich bringt.

Auf unseren Hüttentouren wandern wir von Berghütte zu Berghütte. Tagsüber entdecken wir die wilde Natur und abends entspannen wir am Lagerfeuer oder in der Sauna. Neugierig schauen wir zum Himmel und warten auf die ersten farbigen Streifen. Auch unsere Schneeschuhtouren sind erlebnisreich. Je nach Tour oder Bedürfnis übernachten wir in komfortablen Berghütten oder in Winterzelten. Mit einer Tasse heißen Tee und warmer Kleidung beobachten wir das Lichtspektakel und genießen nichts als Ruhe. Führen wir eine Huskytrekking-Tour durch, können Sie beobachten, wie unsere verschmusten Vierbeiner reagieren. Tagsüber helfen sie uns beim Ziehen der Pulkas. Abends sind sie, ebenso wie wir, von dem Leuchtspektakel begeistert und heulen in den dunkelblauen Himmel.

Unsere Wintertouren führen entlang des Kungsleden in Schwedisch Lappland, durch das Finnisch Lappland, das Vindelfjäll und über die Lofoten. Mit etwas Glück können wir an allen Orten unserer Wintertour die Aurora Borealis sehen und beobachten.

Sommertouren

Im Sommer ist es nicht so einfach die Nordlichter am Himmel zu sehen. Es kommt auch drauf an, zu welcher Zeit wir unterwegs sind. Der Übergang von Sommer zu Herbst bringt auch Chancen auf Nordlichter mit sich. Im Lappland ist der Herbst was ganz Besonderes. Auf unserer Tageswanderung werden Sie über die leuchtenden Farben staunen. Die Bergtäler und Wälder leuchten in hellen Tönen. Grün, braun, rot und gelb wohin man nur schaut. Das bunte Naturerlebnis verzaubert. Im Herbst werden die Nächte wieder dunkler. Somit steigt auch die Chance, die Nordlichter nachts bewundern zu können. Ab September hat man gute Chancen sie zu sehen. Passend zur herbstlichen Landschaft erstrahlen die bunten Lichter nachts am Himmel. Mit einer guten Aussicht, können Sie vielleicht das ein oder andere Bild einfangen, um sich auch noch Jahre später an den unvergesslichen Moment bereichern zu können.